Das ist Karim.

Ich bin inspiriert von unserer Vision und der Tatsache, dass bei Coya alles von dieser Vision vorangetrieben wird.

Karim ist ein Brückenbauer. In vielen Hinsichten. Die eine, die richtig lange, hat er zwischen Kairo und Berlin gebaut. Denn Karim kommt ursprünglich aus Ägypten, hat dann einige Jahre in London gelebt und ist von dort nach Berlin gezogen. Besser gesagt: zweimal nach Berlin gezogen. Nach dem ersten Mal hat es ihn zunächst wieder in seine Heimat verschlagen, wo er – mit dem unvergleichlichen Vibe der Spreemetropole in den Adern – sein eigenes Start-up gründete.

Er, so erzählt Karim, hatte genug von der steifen Unternehmenskultur in London – er wollte sein eigenes Ding machen und die Ellenbogen-getriebene Welt des Corporate-Businesses hinter sich lassen. Gesagt, getan: Er packte seine Erfahrung aus dem Finanzwesen in den Koffer und kombinierte sie in Kairo mit der Kultur seiner jungen ägyptischen Mitmenschen, die gerne ihr Geld anlegen und sparen wollten, sich jedoch vor der Welt der Investments regelrecht fürchteten. Zu komplex, zu intransparent, zu groß. Daher baute Karim eine zweite Brücke, um Menschen seines Alters auf einfache Art und Weise erste Schritte in die finanzielle Unabhängigkeit zu ermöglichen. Denn auch er selbst hatte genug davon – genug von Intransparenz, genug von Inflexibilität, genug von Branchensprache, die kein Mensch versteht.

Doch irgendwie konnte er Berlin in Kairo nicht ganz vergessen. Er vermisste den Aufbruchcharakter der Stadt, die heute das Zuhause für Expats aus aller Welt ist. Daher hieß es: erneut alle neuen Erfahrungen in einen Koffer packen und eine Wohnung an der Spree finden. Und hier in Berlin fand Karim nicht nur eine Wohnung, sondern auch Andrew. Coyas Gründer und Vater einer Vision, die heute über 80 Menschen aus etlichen Nationen in einem Büro in Kreuzberg vereint. Darunter auch Karim, den Andrew gar nicht lange überzeugen musste, Teil dieser Reise in eine damals noch unbekannte Zukunft zu werden. Mit im Schlepptau hatte er übrigens Joey, einen Beagle, und Coyas erster Bürohund, dem bis heute weitere acht folgen sollten. Wir nennen ihn “Chief Wooficer”, weil er sich verhält, als würde ihm unser Laden gehören. Aber das muss er in Ruhe mit Andrew besprechen.Karim&JoeyJedenfalls kann Karim bei Coya genau das machen, worin er richtig, richtig gut ist: komplizierte Dinge vereinfachen und visualisieren. Was soll ich sagen? Ich stehe einfach total drauf, verrät er im Gespräch und wird dabei etwas rot. Ganz so, als handle es sich bei dieser beruflichen Leidenschaft um etwas, das man nicht so gerne zugibt. Typisch Karim – ein Tiefstapler, wie er im Buche steht. Dabei legt er nur den Finger in eine Wunde, die Millennials durch ihre Anforderungen an moderne Marken und Unternehmen langsam, aber sicher schließen. Komplexes wird einfacher, Undurchsichtiges wird transparenter, Ödes wird spannend. Das fängt bei Car-Sharing an und hört sicher nicht bei Versicherungen auf.

Was soll ich sagen? Ich stehe einfach darauf, komplizierte Dinge zu vereinfachen und zu visualisieren.

 

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Hier kommen wir zur dritten Brücke: Mit seinen Erfahrungen aus der Londoner Finanzwelt, Kairoer Unternehmensgründung und dem Berliner Start-up-Spirit, bringt Karim Licht ins Dunkel der traditionellen Versicherungswelt, um all das zu vereinfachen, was bis vor wenigen Jahren schwierig(er) war. Wie zum Beispiel das Abschließen einer Versicherung. Nachdem er als Business Intelligence Manager anfing, leitete er einige Zeit das Product Development, das im Prinzip dafür sorgt, dass Produkte geplant, programmiert und schlussendlich für unsere Endkunden und -kundinnen sichtbar sind. Heute ist Karim für Strategy & Analytics verantwortlich und verbindet damit unsere Vision mit realistischer Umsetzbarkeit.

Hier kommen Menschen mit ganz verschiedenen Skills und Lebensläufen zusammen, die sich gemeinsam entschieden haben, eine sehr traditionelle Branche auf den Kopf zu stellen. Genau dafür bin ich hier.

 

Wie? Was? Also: Karim fokussiert sich darauf, durch Analyse und Strategie unsere übergeordneten Ziele für jeden Schritt unseres Weges realisierbar zu machen. Das Langzeitziel – die Vision – mit dem Jetzt – der Umsetzung – zusammenzubringen. Das betrifft jeden Bereich: von der Produktentwicklung über die kreative Ausrichtung bis hin zur Unternehmenskultur. Ich versuche, meine Fähigkeiten immer auszubauen und genieße die Zusammenarbeit mit Menschen, die anders denken als ich. Nur so kann man eine wirksame Kultur entwickeln, die, genauso wie eine technische Strategie, ein Leitfaden für unsere tägliche Arbeit ist, fasst Karim seine Gedanken zusammen.  Als Mitarbeiter der ersten Stunde hat er in drei Jahren bei Coya miterlebt, was es bedeutet, wenn einer Vision Flügel wachsen. Das mag auf den ersten Blick kitschig klingen, ist jedoch eine Emotion, die wir alle nachvollziehen und teilweise selbst nachempfunden haben: Wenn aus einer Idee, die irgendwann auf einem Whiteboard festgehalten wurde, zwei Jahre später ein Produkt wird, das Menschen das Leben leichter macht – das ist einfach ... Wow! Oder wie wir hier sagen: Coyeah!

Eine starke Unternehmenskultur ermöglicht, dass man schnell auf Veränderungen reagiert und vor allem weiß, wie man reagieren soll. Als junges und modernes Unternehmen möchten wir mit der Sprunghaftigkeit des Lebens mithalten können und dabei unseren Versicherten versichern, dass wir ihnen den Rücken freihalten – dabei sind wir flexibel und professionell. Unternehmen wie Coya braucht auch Leute aus dem Versicherungswesen, fügt Karim hinzu. Leute, die alle Strukturen aus dem FF kennen und manchmal die Bremse ziehen, wenn wir uns zu weit aus dem Fenster lehnen. Es ist wichtig, dass wir die Balance aus branchenfremden Leuten und Versicherungsexperten halten. Wenn wir alle Experten wären, würden wir uns am Ende wahrscheinlich im Kreis drehen und die Dinge, die im Versicherungswesen für Millennials nicht funktionieren, einfach übersehen. Weil X oder Y schon immer so gemacht wurde. 

“In meinem Job bei Coya sehe ich es als Vorteil, dass ich keinen Versicherungshintergrund habe. So gehe ich an jedes neue Produkt und alle damit zusammenhängenden Herausforderungen heran wie Menschen, die unsere Produkte in ihr Leben integrieren. Ich stelle mir die gleichen Fragen, sehe die gleichen Lücken, finde am Ende aber auch die gleichen Dinge toll.

Und hier ist der Punkt: Wir, das Coya-Team, möchten genau diese Dinge neu denken – nicht neu erfinden, aber unserer neuen Zeit anpassen. Mit der Digitalisierung des gesamten Prozesses, mit der Möglichkeit, ganz direkt und ohne Makler Produkte in wenigen Klicks zu kaufen, und der Prämisse, bei all dem auf Papier zu verzichten, haben wir die Basis für unsere gesamte Arbeit gesetzt. Von hier geht es immer weiter, mit Karim, mit Karims Brückenbau-Kunst und – vor allem – mit Joey.

Ohne Joey geht hier gar nichts. 

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Beitragsbild & verwendete Bilder im Text: Coya AG (c)